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Besonders traurig ist die
unwiederbringliche Zerstörung von Kulturdenkmälern. Kunstbauwerke wie
der Kölner Dom, das Ulmer Münster, die Marienkirche in Krakau, der
Mailänder Dom, die Kathedrale von Reims u.v.a. haben mehr als 300 Jahre
die Menschen erfreut und sind in den letzten 30 Jahren schneller
verwittert als während ihrer gesamten vorangegangenen
"Lebenszeit". Klassische Kunstwerke, wie die Akropolis in Athen,
die Jahrtausende überdauert haben, drohen im wahrsten Sinne des Wortes
den Bach hinunterzufließen. In nur wenigen Jahrzehnten, seit in den
fünfziger Jahren mit dem hohen Verkehrs- und Wirtschaftswachstum in
zunehmendem Maße Schwefeldioxid und Stickstoffdioxid emittiert wurde,
wandeln die daraus gebildeten Säuren den berühmten Marmor in Gips um,
den der nächste Regen in einem nicht zu stoppenden Prozess Schicht für
Schicht abwäscht. Angesichts dieser prekären Situation werden zum Schutz
des Weltkulturerbes Strategien erwogen, wie den Umzug von Statuen ins
Museum, nachdem sie durch ein Duplikat ersetzt wurden, Überzug des
Marmors mit Klarlack oder Überdachung des antiken Hügels mit einer
Glaskuppel (Stellen Sie sich diesen Anblick vor!).
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